Überwindung des Leidens – JETZT

Stell Dir vor, es IST Dir möglich, JEDE Erkrankung, das Altern, das Sterben und jeden Mangel vollumfänglich zu überwinden. Es wäre Dir bewusst, dass Du die Fülle des Lebens restlos und zeitlos ausschöpfen kannst. Was würden Deine Freunde und die Familie dazu sagen? Könntest Du ihnen davon erzählen? Wahrscheinlich nicht. Dies ist eine Frage, die Du mit Dir allein ausmachen darfst.

Es ist aber möglich und wird seit Jahrtausenden in Teilen dieser Erde praktiziert. Jeder Mensch trägt die Anlagen dazu bereits vollständig in sich. Es fehlt nichts. Es erfordert allein die Absicht und die Bereitschaft in diesem Sein leben zu wollen. Unabhängig vom Alter und von der Gebrechlichkeit ist die Überwindung des Leidens jederzeit möglich.

Was ist Leiden eigentlich?

Leiden ist das Hadern (Unzufriedenheit) mit sich selbst. Es ist das Zweifeln an sich selbst, sich nicht als das erkennen zu können, was und wer man wirklich ist.

Diese Welt wurde durch den göttlichen Atem eingerichtet, um dem göttlichen Selbst durch sich selbst, und durch das Leben, das sein Atem selbst erschaffen hat, zu erfahren. Stellen wir uns eine leere Wohnung vor. In ihr können wir solange nicht wohnen, also dessen Zweck erfahren, bis sie eingerichtet wurde. Für jeden Erfahrungs-Zweck, der in der Wohnung stattfinden soll, braucht es die dafür geeigneten materiellen Dinge. So können wir es uns metaphorisch vorstellen, wie der göttliche Wille diese Welt zu dem Zweck des Erfahrung Machens eingerichtet hat.

Erfahrungen können am besten durch das Leiden bewusst gemacht werden. Aber nur an den Stellen, an denen das Bewusstsein dieses Geschehen durchschauen kann. So kommen manche Menschen auf den Gedanken, sich beim Verursacher von Konflikten und Blockaden zu bedanken. Weil sie erst das Erkennen möglich gemacht haben. Das Leiden rund um das Altern, Erkrankungen, Sterben und Mangeldenken sind erforderlich, um überhaupt Erfahrungen machen zu können.

Das Leiden darf solange ertragen werden, bis das Bewusstsein dessen Ursache erfasst und erkannt hat. Durch das Erkennen der Ursache des Leidens und dem Abstellen der Ursache erlischt die davon ausgehende Wirkung, die sich als das Altern, als Krankheit, als Sterben und / oder als Mangeldenken äußern.

Die vier Himmelsboten (Engel) Alter, Krankheit, Tod und Bettelmönch repräsentieren im übertragenen Sinne den göttlichen Willen, das Leiden zu ertragen. Hier können wir die christliche Interpretation der Last des Lebens wiedererkennen. Je mehr die Menschen leiden würden, desto näher wären sie bei Gott.

Dieses Leiden ist jedoch eine Fehlinterpretation dessen, was Menschen im göttlichen Willen sehen wollen. Weil man es nicht anders wusste, oder für die Schäfchen nicht anders einrichten wollte, hatten Menschen ihnen erzählt, dass es Gott gefallen würde, wenn sie leiden würden. So wurde noch mehr Leiden draufgesetzt und Menschen haben unter der Fehlinterpretation dessen, was sie glaubten, was sie sind und was der göttliche Wille sei, die Schuld, die Lüge und die sieben Sünden erschaffen. So erst wurde das Leiden möglich, das als Wirkung von Herrschaft beobachtet werden kann.

Für Herrschaft braucht es jedoch diejenigen, die herrschen wollen und diejenigen, die sich beherrschen lassen wollen. Aber die Herrschaft über Menschen durch den Menschen würde bedeuten, dass der göttlich erschaffene Mensch sich bei sich selbst versklavt.

Wenn wir über unser inneres Auge unsere Verwandten, Freunde und Bekannten nacheinander betrachten, an welchem Punkt sie jeweils leiden, erscheint uns garantiert nicht selten das Bild der Selbstversklavung. Menschen schaffen sich Luxus in dem Glauben an, ihr Leben dadurch weniger Leiden auszusetzen. Als Beispiel sei der Pkw erwähnt. Jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit fahren zu können, würde bequemer sein, denkt man gern. Dass das Auto bezahlt werden muss, rückt in dem Moment des Mangeldenkens an den fehlenden fahrbaren Untersatz in den Hintergrund. Wir können diesen Mangel durch die Anschaffung ausgleichen, oder durch das Erkennen, dass wir das Auto nicht brauchen. Wenn wir die Anschaffung tätigen, erzeugen wir weiteren Mangel. Es entstehen weitere Verpflichtungen, denen wir entsprechen müssen. Die Schlinge der Selbstversklavung zieht sich immer mehr mit der Illusion zu, dass wir es uns scheinbar leichter machen. An diesem Beispiel können wir erkennen, dass wir uns selbst im Leiden verstricken.

Warum erkennen wir aber die Selbstversklavung an den anderen und nicht an uns selbst? Wir suchen im Außen nach den Schuldigen für unser Leiden, um uns selbst nicht betrachten zu wollen. Niemand betrachtet gern die eigenen Unzulänglichkeiten und möchte daran erinnert werden, was sich in uns nicht gut anfühlt. Genau an diesem Punkt bringen wir das Leiden in eine Endlosschleife. Solange wir nicht sehen wollen, was die Ursache ist, wird das Leiden fortgeführt, oder es wird sich verstärken. Sobald wir hinsehen und unsere selbst erschaffenen Monster erblicken, kann es mit diesem Augenblick aufhören.

Die richtige Interpretation des göttlichen Willens wäre so zu verstehen, dass der göttliche Wille darin besteht, das Leiden zu überwinden. Erst dadurch kann sich Gott durch unser Selbst, selbst erfahren. Jeder der vier Leiden ist zu überwinden. Dieses Überwinden, oder das Beenden des Leidens findet nicht mit dem Ende des Lebens statt, sondern mit dem Leben oder besser durch das Leben selbst.

Stellen wir uns einmal vor, wir würden uns ständig mit dem Nachbarn streiten. Mal spricht er zu laut, mal bohrt er Löcher in die Wand, mal reinigt er die Treppe nicht. Dann macht er auf der Treppe keinen Platz, bei der Begegnung, dann grüßt er nicht usw. Dieses Leiden entsteht, weil derjenige, der sich an dem Verhalten des Nachbarn stört, leiden möchte. Wahrscheinlich möchte er Leiden, weil ihm die Erfahrung fehlen mag, wie es ist, sich mit dem Nachbarn zu versöhnen. Solange er sich mit ihm nicht versöhnen kann oder möchte, wird er leiden. Erst mit dem Erkennen der Ursache seines Leidens, dass er unbewusst selbst für das Unbehagen gesorgt hat, kann es überwunden werden. Genau so läuft das Überwinden des Leidens auf allen Ebenen unseres Seins ab. Wir dürfen die Ursache in uns selbst erkennen und abstellen. Dann hört das Leiden auf.

Wir dürfen genau hinschauen, was die Ursachen für das Altern sind, für Erkrankungen, für den Tod und für das Mangeldenken. Wenn wir die jeweiligen Ursachen erkennen wollen, dürfen wir dieselbe Position für uns einnehmen, die wir mit dem göttlichen Willen gleichsetzen würden. Wir sind gottes Ebenbild.

1. Buch Mose
1:26 Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.
1:27 Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib.
1:28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht.

Das heißt so viel, wie: Macht Eure Erfahrungen, aber leidet nicht, sondern lebt die unendliche Fülle des Lebens, die jedem von Euch gegeben ist.

Wenn dann doch das Leiden da ist, so ist dies kein unüberwindliches Übel, sondern stellt die Herausforderung dar, die erforderlich ist, um das Leben in seiner vollumfänglichen Fülle erfahren zu können. Jeder Mensch kann diese Fülle leben, indem er sich dafür entscheidet.

Wir sind Eins, waren nie getrennt und werden nie getrennt sein.

Deshalb ist es völliger Irrsinn, zu glauben, anderen Menschen etwas von irgendeinem Wissen erzählen zu wollen, oder die Wahrheit zu erklären. Das funktioniert nicht. Dieses Wissen und diese Wahrheit gibt es so nicht, dass sie für alle Menschen gelten könnte.

Wenn wir davon ausgehen, dass jeder Mensch ein anderes Leiden erfahren möchte, solange er diese Erfahrungen noch nicht hat machen können, erschafft er sich die zu ihm passenden Wahrheiten, die dafür geeignet sind, seine individuelle Realität durchleben zu können.

Wir können das Leiden vollumfänglich überwinden, indem wir es einfach tun. Wir gehen diesen Weg, indem wir ihn konsequent gehen. Wer uns folgen möchte, kann sich uns gerne anschließen. Fühle Dich angesprochen, an dem jeweiligen Punkt, wo Du stehst. Niemand ist falsch, niemandem fehlt etwas. So fehlt auch Dir nichts. Es hat nie etwas gefehlt und es wird nie etwas fehlen. Wir sind alle vollständig ganz und heil. Wir sind versorgt und werden niemals im Mangel sein. Wir kosten die vollumfängliche Fülle des Lebens aus, genauso wie es dem göttlichen Willen entspricht. Wir sind Eins, waren nie getrennt und werden nie getrennt sein.

  • Das Altern wird solange gebraucht, bis Du erkennst, dass es die Zeit nicht gibt.
  • Die Erkrankung wird solange gebraucht, bis du erkennst, was dessen Ursache ist.
  • Der Tod wird solange gebraucht, bis zu erkennst, dass Du das Leiden selbst abstellen kannst und dafür den Tod nicht mehr brauchst.
  • Der Mangel wird solange gebraucht, wie Du daran festhältst, dass Dir etwas fehlen könnte.

Die Entscheidung, diesen Weg zu gehen, ist die Voraussetzung dafür, wirkliche Heilung geben zu können. Wir fragen nicht danach, was Du hast oder wer Du bist, sondern was Du brauchst, um wirklich glücklich zu sein. Dieses Glück finden wir nicht in den materiellen Dingen, sondern nur in uns und durch uns selbst.

Niemand wird kommen, um Dich zu erlösen. Es gibt keinen Messias, keinen Erlöser, keinen Politiker und auch keinen Guru, der Dir die Auseinandersetzung mit Dir selbst abnehmen kann. So wie niemand einem anderen den Gang aufs Klo abnehmen kann, darf jeder seinen individuellen Weg finden, sein Leiden zu überwinden. Das Überwinden Deines Leidens kannst Du nur selbst besorgen.

Fühle Dich eingeladen, Deinem Seelenplan zu folgen. Kein einziger Lebensplan ist damit verbunden Leiden erfahren zu müssen. Was wir als Schicksal oder Karma verstehen, ist nur ein Hinweis auf die in diesem Augenblick vor uns stehende Aufgabe, die wir annehmen und überwinden dürfen.

Da wir jedoch wissen, wie schwer die Suche nach dem individuell richtigen Weg sein kann, der keine Umwege über weiteres Leiden hat, breiten wir unsere Arme für all jene Menschen weit aus, die ihren individuellen Weg mit uns zusammen finden wollen.

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