Blume des Lebens – oder des Todes?

Gestern erzählte mir eine Klientin – weil ich Untersetzer verwende, auf denen die Blume des Lebens abgebildet ist –  dass sie gelesen habe, die Blume des Lebens sei eigentlich die Blume des Todes. Sie fragte nun, was ich davon halte.

Ich fragte natürlich zurück, wo sie das gelesen hat. Auf der Seite gandhi-auftrag.de antwortete meine Klientin.

Nachdem ich mir den Artikel durchgelesen hatte kamen mir zwei Antworten in den Sinn.

  1. Die dort beschriebene Frau hatte tatsächlich einen Energieabfall, der mit der Wegnahme des Symbols der Blume des Lebens, wie ein Placebo-Effekt rückgängig gemacht werden konnte. Da sie glaubte, dass dies die Ursache sei, musste es ihr danach besser gehen.
  2. Die Frau hatte in das Symbol Blume des Lebens eine Quelle der Hilfe hineininterpretiert, da sie annahm, nicht in sich selbst genug Energie zu finden. Deshalb projizierte sie die Quelle, aus der sie Hilfe bekommen würde, in die Blume hinein. Da die Blume selbst aber nur ein Symbol ist und selbst keine Energie liefert, konnte sie kaum Energie bekommen.

Symbole allein machen gar nichts. Sie machen erst dann etwas, wenn wir in sie eine Bedeutung hinein interpretieren. Jedes Mal, wenn wir ein Symbol sehen, das für uns eine verständliche Deutung hat, vielleicht eine harmonisch verlaufende Welle, beginnt unsere Interpretation als dessen Wirkung genau in dem Moment des Erblickens.

Steht ein Glas Wasser auf dem Untersetzer, auf dem die Blume des Lebens abgebildet ist, projizieren wir mit unseren Gedanken die erblickte Struktur der Blume in das Wasser hinein. Kommt eine Deutung hinzu, werden diese Gedanken als geometrische Strukturen in die Struktur der Blume mit hineingegeben. Prinzipiell können wir so jeden gewünschten Gedanken zusammen mit der Blume in die Struktur des Wassers hinein programmieren. Allein indem wir es denken. So ist das eigentlich auch mit der Blume als Amulett. Wir projizieren das Amulett auf uns selbst.

Geometrie, Raumzeit und Bewusstsein – Andreas Beutel

Es kann aber auch sein, dass der Mensch an diesem Tag, in dieser Lebenssituation, in diesem Lebenszyklus oder in anderen Situationen sich in einem Schwingungszustand befand, in den die Schwingungsqualität der Blume des Lebens nicht hinein passte. Das bedeutet, dass dann die Gedanken an die Blume Energie ziehen können. Die Gedanken an die Blume können jedoch kaum selbst Energie ziehen. Es müssen andere gedankliche Qualitäten als Ursachen hinzukommen. Dennoch wird die Ursache gern bei der toten Materie gesucht und nicht in den eigenen Gedanken.

Man kann eher davon sprechen, dass die Gedanken an die Blume, aus sich selbst heraus, also aufgrund der abgebildeten Geometrie, den Menschen merkbar in einen optimalen Schwingungszustand lotsen möchten. Wenn der Mensch sich dennoch anders verhält, kann das nicht dem Symbol angelastet werden. Die Blume gehört zur heiligen Geometrie, aus der das Leben entsteht. Erst unsere Gedanken können aus dem damit verbundenen Symbol etwas anderes machen.

Wir kommen mit den nächsten Jahren in eine Zeit, in der zunehmend kaum mehr Hilfsmittel benötigt werden. Medikamente, Orgoniten, Edelsteine, Auraspray und vieles andere mehr werden solange gebraucht, wie der Mensch sich nicht selbst helfen kann. Das bedeutet, als Schöpfer unserer Selbst setzen wir uns über die Wirkung von bislang benötigten Hilfsmitteln hinweg und erschaffen uns unbewusst das Sein, in dem wir uns wiederfinden wollen.

Sämtliche Hilfsmittel werden überflüssig, wenn Menschen sich selbst in einen energetischen Zustand versetzen können. Dieser Zustand wird gern als die Selbstermächtigung betrachtet. Es ist jeder gewünschte Zustand möglich. Sowohl das Böse, als auch das andere Extrem, der Zustand der bedingungslosen Liebe und auch die absolute Mitte und der Ausgleich zwischen den beiden Extremen.

Jeder kann etwas über den Zustand der bedingungslosen Liebe berichten. Jedes Mal, wenn wir uns verletzt haben, durch eine Infektion erkrankt sind, legen wir uns gern zur Ruhe, um auszuruhen und wieder zu Kräften zu kommen. In dieser Phase nehmen wir unser Sein aus dem normalen energieraubenden Alltag heraus. Wir aktivieren die in uns steckende Regeneration. Das bedeutet, wir richten unsere Aufmerksamkeit auf unsere Heilung. Alle Bedrohungen, Probleme, Angst, Herausforderungen verlieren in dieser Situation an Bedeutung.

Niemand verlangt, dass wir permanent in der bedingungslosen Liebe sind. Aber letztlich kann niemand uns die Selbstverantwortung abnehmen, es zu erkennen, ob wir ein Hilfsmittel brauchen oder nicht. Wir können dies nur durch unser Gefühl testen.

Nimm das Objekt deiner Wahl in die Hand. Führe es in die Nähe Deines Herzens. Schließe die Augen und versuche in das Objekt hinein zu spüren, ob es dir heute Energie gibt.

Für mich bedeutet ein Gänsehautgefühl ein JA. Bei einem NEIN würde sich entweder gar nichts bemerkbar machen oder ich würde einen Energieabfall spüren.

Wir dürfen viel mehr darüber nachdenken, was wir über unsere Gedanken aus unserem Leben machen. Jeder hat es selbst in der Hand, mit welchen Gedanken man sich befasst. Die Blume des Lebens bleibt die Blume des Lebens, wenn wir es durch unsere Gedanken für uns selbst wollen. So kann jedes negative Wort individuell für uns selbst durch unsere Gedanken an dieses Wort in eine Leben spendende Energie transformiert werden.

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