Meditation allein genügt nicht

Wir können das Böse dieser Welt nicht wegmeditieren. Wir können aber andere Menschen dazu anstiften, das Gute zu tun und dadurch die Dunkelheit in sich selbst zu transformieren. Wir können andere Menschen durch unser Vorbild im Alltag dazu verleiten, auch gut zu sich selbst und dadurch gut zu anderen zu sein. Wir dürfen selbstverständlich zunächst bewusst selbst gut sein.

Meditation sei nachdenken, nachsinnen, überlegen, gibt Wikipedia bekannt. Das können nur Menschen meinen, die nicht meditieren. Meditation bedeutet ganz einfach, sich Zeit zu nehmen, für eine Innenschau. Die Meditation berührt somit das wahre innere Sein.

In der Meditation geht es darum, das Geplapper der Gedanken zur Ruhe zu bringen. Der Frequenzzustand, während der Meditation, ist ähnlich der Alpha- und Theta-Ebenen im Tiefschlaf. Der Unterschied zum Tiefschlaft ist der, dass Körper und Geist wach sind. Viele Kulturkreise haben unterschiedlichste Meditationstechniken entwickelt. Alle haben jedoch die Innenschau gemeinsam.

Es geht bei der Meditation nicht darum, etwas im Außen zu verändern, sondern das Innere in Harmonie zwischen dem inneren Licht und der inneren Dunkelheit zu bringen. Dadurch strahlen wir die Harmonie nach außen ab und die Welt um uns herum verändert sich. Wir können uns nur selbst verändern, wenn wir die Welt um uns herum geändert haben wollen.

Auch aus medizinischer Sicht ist es sinnvoll, Alltagsstress und Hektik zu verringern und zur inneren Ruhe zu finden. Meditation ist der Schlüssel, den inneren Frieden zu finden. Ist dieser gegeben, erübrigt es sich, mit irgendjemandem im Außen in den Unfrieden zu gehen.

Meditation hat somit nichts mit sich davonstehlen zu tun, wie wenn man ein Unglück von sich fern halten möchte und es ignorieren möchte. Meditation ist das genaue Gegenteil. Wir wollen die Monster unserer eigenen dunklen Aspekte in uns selbst entdecken und betrachten. Denn diese repräsentieren das, was sich als Unglück nach außen darstellen würde. Es entspricht den noch nicht transformierten dunklen Aspekten in uns. Meist betrifft es eine ungelöste Angst, die mit einem Aspekt in uns auf der dunklen Seite unseres Seins verknüpft ist.

Als simples Beispiel etwa die Angst zu verhungern. Deshalb nehmen wir jemandem das Essen weg und der haut uns etwas auf den Kopf, was dann natürlich Schmerz und Leid erzeugt. So ist jeder Schmerz und jedes Leiden das Ergebnis eines noch ungelösten Aspektes, das wir in uns selbst noch nicht aufgelöst haben. Hätten wir die Angst zu verhungern aufgelöst, würden wir nicht leiden müssen.

Meditation ist also der Schlüssel für die Positivität, für den inneren Frieden und für die Kreativität, in denen wir sein wollen. Somit ist Meditation der Schlüssel für Lebensfreude und für das individuelle Glück. Dadurch ist die Meditation die Grundlage für das eigene Glück und dadurch wiederum für das Glück der Menschen um uns herum.

Schon wenige Minuten täglich erschließen den inneren Quell ungeahnter Kräfte, ungeahnter Weisheit und ungeahnten Selbstbewusstseins. Sie verhilft dir zu innerer Ruhe, Ausgeglichenheit  und Gelassenheit zu kommen.

Durch die widerholte Übung kann es geschehen – jedenfalls berichten das Praktizierende – dass sich eine Kundalini-Energie bemerkbar macht. Diese Energie gilt im Menschen als schlafend (die Aufgerollte – symbolisch für eine schlafende Schlange). Sie kann in verschiedenen Stufen schrittweise erwachen. Und ein erstes Zeichen für dieses Erwachen ist gegeben, wenn Du Dir folgende Fragen durch die Meditation selbst beantwortest: „Wer bin ich?“ „Woher komme ich?“ „Wohin gehe ich?“ „Was ist der Zweck, der Sinn, die Idee oder der Weg meines Lebens?“. Je stärker die Kundalini erwacht, desto mehr treibt sie uns dazu, nicht allein bei diesen Fragen stehenzubleiben, sondern daran weiterzuarbeiten, spirituell weiter zu suchen und zu praktizieren, um die Erfahrungen ins Außen zu strahlen.

Dadurch können wir tiefe Einblicke in die Zusammenhänge erfahren, wie die Welt funktioniert. Wir können die Mechanismen viel intensiver durchschauen, denn die grauen Schleier, die uns bisher davon abgehalten haben, werden jetzt nicht mehr gebraucht.

Die grauen Schleier hatten wir uns selbst erschaffen, um bestimmte Aspekte nicht sehen zu wollen. Wenn ich gerne Drogen oder andere Betäubungsmittel, Medikamente, und andere die Sinne betäubende Mittel zu mir nehme, ist das mit den grauen Schleiern zu vergleichen. Solche Substanzen können mir dabei helfen, die Monster in mir nicht zu erkennen. Dann können sie sich natürlich auch nicht auflösen. Sie bleiben weiterhin aktiv und führen mich auf Irrwege.

Die Meditation kann nicht dabei helfen, den Geisteszustand anderer Menschen zu verändern. Sie hilft dabei, in die eigene Kraft zu kommen. Jedoch dürfen wir erkennen, dass jeder Mensch nicht nur an das eigene höhere Selbst, sondern auch an kollektive Selbste angebunden ist.

Ein Rudel Tiere hält dadurch zusammen, weil es ein kollektives Selbst hat. Familien-Clans werden durch ein kollektives Selbst zusammengehalten. Und jetzt kommt‘s. Dorfgemeinschaften, Vereine, Behörden, Unternehmen, Konzerne, Völkergemeinschaften werden alle durch jeweils ein kollektives Selbst zusammengehalten.  Der Schlüssel dafür liegt in der Selbstidentifikation der Zugehörigkeit.

Jeder Mensch möchte irgendwo dazu gehören und nicht ausgeschlossen sein. Um dazu gehören zu können, muss man die Identifikation des jeweiligen kollektiven Selbst annehmen.  Das ist mit der Annahme eines Weltbildes zu vergleichen. Der Mensch sieht die Welt immer mit eigenen Augen. Wenn er zu einer Gruppe dazu gehören möchte, muss er die Welt so betrachten, wie die Gruppe es ihm vormacht. Anderenfalls gehört er nicht dazu und wird ausgestoßen.

Ein kollektives Selbst existiert aus sich selbst heraus. Es lebt erst dadurch, wenn sich mehrere Individuen miteinander auf der geistigen Ebene vernetzen.

Stellen wir uns nun vor, dass es Menschen gibt, die das Gegenteil von dem wollen, was wir unter dem  Begriff des Guten subsummieren würden. Das können Menschen sein, die in vielen spirituellen Kreisen als die Kabale, oder als die dunkle Seite der Macht betrachtet werden.

Diese Menschen haben viele Unternehmen gegründet, Konzerne, Vereine, Stiftungen und unterschiedliche Organisationen in den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Sport, Politik und Gesellschaft. All diese Organisationen werden jeweils alle durch ein eigenes Selbst, oder durch eine Selbstidentifikation zusammengehalten, die von außen nicht verändert werden können. Hinzu kommt ein kollektives Selbst das durch die Identifikation einer gemeinsamen Ideologie erschaffen wurde. Selbstverständlich haben diese Menschen kein Interesse daran, dass die Menschen sich nicht mehr freiwillig versklaven, sondern ihrer Selbst bewusst werden. Insofern dürfen wir davon ausgehen, dass sie alle ihnen zur Verfügung stehende Mittel einsetzen werden, ihre Position nicht zu verlieren, sondern ihre Position noch zu festigen.

Das bedeutet, wir können notwendige oder gewünschte gesellschaftliche Veränderung nicht dadurch erzielen, indem wir uns einmal in der Woche zu ein und derselben Meditation zusammenfinden, aber an unserem eigenen Lebensmodell nichts ändern.

Das größte Unternehmen in Deutschland soll die Volkswagen AG mit mehr als 500.000 Mitarbeitern sein. Da hat sich ein machtvolles Selbst zusammengefunden, das aus sich selbst heraus existiert und selbstverständlich weiter existieren möchte.

Wie möchte man die an diesem Selbst angebundenen Menschen auf der mentalen Ebene dazu bringen, keine Verbrennungsmotoren mehr zu bauen, wenn sie in ihrer Selbstidentifikation darin verhaftet sind, davon zu leben? Das ist auf diese Weise so nicht möglich. Selbiges trifft auf die Beschäftigten der Rüstungsindustriekonzerne zu, sowie der Erdöl-Industrie, der Holzindustrie, der Energiekonzerne, der Lebensmittelindustrie, der Gesundheitsindustrie und so weiter und so fort.

Die einzige Möglichkeit besteht darin, es den Menschen vorzuleben, wie es geht, ohne Angst zu leben. Dabei steigen wir nicht in die Konfrontation gegen irgendeinen Menschen oder gegen irgendein Unternehmen ein, sondern wir lassen sie dort stehen, wo sie sind. Wenn die Unternehmenslenker oder die Menschen selbst aber danach fragen, wie sie ihr Unternehmen in eine lichtvolle Zukunft führen können und was sie verändern dürfen, damit es gelingt, dürfen wir ihnen ehrlich und verantwortungsvoll Rede und Antwort stehen.

Für einen friedlichen und lichtvollen Vollzug des Wandels haben wir noch etwa 150 Jahre Zeit. Das Wassermannzeitalter beginnt etwa im Jahr 2150. Wir befinden uns jetzt bereits mitten in der Übergangsphase in die neue Ära der Menschheit. Wir dürfen jetzt in unsere Kraft kommen. Wir dürfen mit uns selbst fertig geworden sein, um anderen Menschen zeigen zu können, wie sie selbstbewusst in ihre Kraft kommen können und jeden Energieraub abstellen können. Erst dann haben wir es geschafft.

Ich betrachte den vielfach angekündigten wirtschaftlichen Zusammenbruch nicht als den Beginn des goldenen Zeitalters, sondern als ein Werkzeug der sogenannten Kabale, die Zügel noch straffer anzuziehen. Aus dem Zusammenbruch würde ein gewisses Chaos entstehen. Dieses Chaos entsteht nur, wenn es so gewollt ist. Das führt dazu, dass Sicherheitsorgane immer mehr Gewalt, Willkür und Repression anwenden müssen. Was wiederum dazu führt, dass jegliches Recht verloren geht. Das kann niemand ernsthaft wollen. Das können nur diejenigen wollen, die von den Ergebnissen aus der daraus entstandenen Rechtlosigkeit profitieren werden. Deshalb ist das Chaos keine Voraussetzung dafür, endlich in den Frieden zu kommen, sondern es führt die Menschen in die sich verschärfende Repression.

Insofern wird der wirtschaftliche Zusammenbruch als ein Werkzeug benutzt werden, dafür zu sorgen, dass die Menschen nicht in ihre Kraft kommen und sich ihrer Selbst nicht bewusst werden. Denn dann würden sie sich nicht mehr freiwillig versklaven. Sie würden aufgrund ihrer erweiterten Sichtweise (Bewusstseinserweiterung) nur noch für lichtvoll wirkende Unternehmungen tätig werden wollen.

Die Menschen schaffen es aber nur, aus ihren kollektiven Selbsten auszusteigen, wenn es ihnen bewusst wird, wer sie in Wahrheit sind und wenn sie ihrer Selbst bewusst werden, um so keine Angst mehr zu spüren.

Wir können die Zeichen der Zeit wohl erkennen. Der große Wandel ist bereits da. Die Menschen halten vermehrt jedoch an den alten Mustern fest, weil sie das Neue noch nicht kennen. Deshalb dürfen wir ihnen das Neue vorleben, um es ihnen zu ermöglichen ohne jede Angst nachzumachen.

Die Frage ist, ob wir selbst den Wandel durch uns selbst herbeiführen wollen, oder ob wir uns einen überstülpen lassen. Was und da übergestülpt werden könnte, kann uns nicht gefallen. Davon können mit Gewissheit ausgehen.

Keine Industrie, kein Konzern wird den Wandel überstehen, wenn sich nicht die Menschen selbst den ohnehin vollziehenden Veränderungen stellen. Dass sie keine Angst davor haben müssen, dürfen wir ihnen vorleben.

Wenn sie sich gegen den Wandel in ihnen selbst sträuben, werden sie sich selbst hinwegfegen. Wenn sie mit den Veränderungen mitschwimmen, werden sie den Wandel gut meistern und weiterhin bestehen.

Jeder Mensch darf für sich allein entscheiden, welchen Anteil er selbst daran hat, dass wir in uns selbst im Frieden angekommen sind. Das darf jeder Mensch für sich allein entscheiden.

So, wie jeder selbst für sich aufs Klo gehen muss, muss jeder selbst in die eigene Kraft und ins eigene Erwachen kommen. Daran kommt die Menschheit leider nicht vorbei.

Hilf auch du uns dabei, den Weg zu gehen, den Menschen ein Leben im Frieden zu ermöglichen.

Wir suchen Dich!

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