Du bist ein KIND GOTTES

Du bist ein KIND GOTTES

Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind;
unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind.

Es ist unser LICHT, dass wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.

Wir fragen uns:
„Wer bin ich eigentlich, dass ich leuchtend, hinreissend, begnadet und fantastisch sein darf?“

Wer bist Du denn, es nicht zu sein?

Du bist ein KIND GOTTES.

Wenn Du Dich klein machst, dient das der Welt nicht.

Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn Du schrumpfst,
damit andere um Dich herum sich nicht verunsichert fühlen.

Wir wurden geboren, um die HERRLICHKEIT GOTTES zu verwirklichen, die in uns ist.
Sie ist nicht nur in einigen von uns: Sie ist in jedem Menschen.

Und wenn wir unser eigenes LICHT erstrahlen lassen wollen,
geben wir anderen Menschen unbewusst die Erlaubnis,
das Selbe zu tun.

Wenn wir uns von unserer eigenen Angst befreit haben,
wird allein unsere Gegenwart Andere befreien.“

Marianne Williamson, aus ihrem Buch „A Return to Love“,
Deutsche Ausgabe:“Rückkehr zur Liebe“, Goldmann Verlag (5. Februar 2007)

 

Als ehemalige Zeugin Jehovas wäre das oben stehende Gedicht für mich einer Gotteslästerung gleich gekommen. Dort war ich nur ein kleiner Mensch, der Angst hatte etwas zu tun, was  Gott  missfallen könnte. Ich lebte mehr in der Angst als in der Liebe und im Licht.

Bei Katastrophen oder Schicksalsschlägen hört man oft die Menschen sagen.

Wo war denn Gott?  Warum hat er das zugelassen?

Viele sagen dann, ich habe den Glauben an Gott verloren.

Es gilt zu erkennen, dass jeder Einzelne von uns Schöpfer seiner Realität ist.

Diese Schöpferkraft sollten wir bewusst einsetzen.

Ob wir an unsere Schöpferkraft glauben oder nicht, es geschieht trotzdem genauso wie unsere Atmung oder unserer Stoffwechsel ständig wirksam sind. Alles was wir glauben , denken und fühlen wird zur Realität.

Gott ist der Schöpfer dieser Welt und aller Lebensformen. Das wir von Gott getrennte Wesen sind ist eine Irrlehre der Kirche. Als seine Kinder sind wir in seinem Bilde geschaffen und haben das göttliche in uns und sind somit eins mit Gott und dem Universum. Wir sind  Mitschöpfer und erschaffen dadurch unser Leben ständig neu.

Alles ist Schwingung. Sämtliche Materie und Lebensformen sind verdichtet Energie die schwingt, auch wenn wir das nicht wahrnehmen. Jeder Gedanke und jedes Gefühl sind ebenfalls Schwingung. So senden wir mit jedem Wort, Gedanke und jeder Handlung Impulse aus. Entscheidend für die Kraft dieser Impulse ist die Intensität des Gefühls dabei.

Als erstes ist es wichtig, die Überzeugung abzulegen, dass es andere Ursachen für unser derzeitiges Leben gibt. Es hat immer mit uns selbst zu tun.

Leider legen wir unseren Fokus oft auf die Dinge,  die wir in unserem Leben gar nicht haben wollen. Anstatt das zu denken und zu fühlen was wir wirklich  wollen.

Wir leben oft im Mangelbewusstsein – in der Angst. Die Menschen haben häufig ein Gedankenchaos im Kopf. Sie haben ungeordnete, ständig wechselnde, diffuse Gedanken je nach Stimmungslage. Misstrauen anderer Menschen gegenüber, durch schlechte Erfahrungen, Drang nach äußerer Sicherheit – Abschottung, Frust, Wut, Verbitterung usw.

Diese Gedanken kommen aus einem Mangel an bedingungsloser Liebe. Wir können uns und dadurch die Anderen nicht lieben und annehmen so wie sie sind. Alles beruht auf Resonanz, die Gedanken und Gefühle, die ich aussende bekomme ich in den anderen Menschen gespiegelt.  Wir brüten, grübeln, leiden und werden krank.

Die Welt, die uns umgibt, mit all dem vielen Leid wurde von uns selbst erschaffen.

Ohne die bedingungslose Liebe wird das Wollen bestimmt – unser Ego ,das den Verstand, dem begrenzten menschlichen Denken und Handeln  entspringt und nicht im Fluss des göttlichem Ganzen schwingt. Nur durch die bedingungslose Liebe wird unsere Willenskraft so gelenkt, dass sie zum Wohle des Ganzen dient.

Sinnvoll und effektiv gebrauchen wir unsere Schöpferkraft, wenn wir uns selbst und unsere Mitmenschen und jede Situation frei von Urteil und Ego betrachten. Denn da wir mit allem verbunden sind, tun wir alles, was wir anderen antun uns selbst an.

Akzeptieren wir zunächst in Liebe unsere eigene Welt so wie sie ist. Widerstand gegen etwas oder jemanden wird nicht zum Erfolg führen. Aus der Akzeptanz und der Liebe heraus können wir frei alles wählen, was uns gut erscheint. Das Universum hält alle Möglichkeiten bereit, die wir uns vorstellen können.

Bild-Quelle: pixabay.com

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