Alles ist Information

Wir verwenden heute fast schon selbstverständlich die Worte Informationsgesellschaft, Informationskrieg, Informationssystem, Informationsblatt, Verbraucherinformation, Zusatzinformation, Informationssendung und vieles andere mehr. Was tun wir uns damit eigentlich an?

Das Wort „Information“ kann als ein abgewandeltes Wort aus dem lateinischen „Informatio“ betrachtet werden. Das heißt wörtlich übersetzt „Formung“. Dem Substantiv liegt das Verb informare „formen, eine Gestalt geben“ zugrunde.

Mit dem Wort kann die Bedeutung verbunden sein, „etwas zu formen, etwas in Form bringen, in Form gestalten, in Form ausbilden, jemanden in der Denkstruktur ausrichten“. Insofern ist Information das Mittel um Menschen zu programmieren, so wie Wasser ein Mittel ist, den durst zu stillen.

Der Bedeutungswandel des Wortes und seiner Ableitungen ist auffällig. Im 17. und 18. Jh. war ein Informator noch jemand, der andere unterwies, also ein „Lehrer“, heute gibt ein Informant Auskünfte – nicht als Lehrer, sondern eher als sachdienlich gut Informierter. Das Wort Information ist einer der wichtigsten sprachlichen Internationalismen, weshalb sich das Piktogramm i als Zeichen einer Stelle eingebürgert hat, wo man bestimmte Informationen erhalten kann.

Meines Erachtens bezeichnen diese Erklärungen viel zu sehr die physische Übermittlung von Informationen, bei der eine Absicht für das Aussenden und eine Absicht für das Empfangen von Informationen vorhanden sein müssen.

Informationen sind noch viel mehr. Alles ist Information!

Erstes Phänomen: Hast du es schon einmal erlebt, wenn du in einen Raum gekommen bist, in dem es zuvor richtig Krach und Zoff gegeben hat? du kommst rein, es ist muxmäuschenstill. Alle im Raum schweigen und du spürst irgendwie eine echt dicke Luft im Raum. Irgendwie glaubst du, dass du hier erst einmal lüften müsstest. Völlig unterbewusst, also Nonverbal wurden dir die Informationen gegeben, die man sich zuvor im Raum hin und her an den Kopf geworfen hat. Die Personen im Raum teilten Informationen aus, die die jeweils den anderen erniedrigen oder einschüchtern sollten. Die im Raum befindlichen Informationen haben sich gegenseitig ihre Energien beraubt. Sie sind in abgeschwächter Form aber immer noch da und geben ihre Informationswirkung jetzt auch an dich ab.

Information ist in der Informationstheorie eine Teilmenge an Wissen, die ein Sender einem Empfänger mittels Signalen über ein bestimmtes Medium vermitteln kann. Wikipedia.org

Zweites Phänomen: du kochst handelsüblichen Reis ohne Salz, sagen wir mal zwei abgepackte Beutel, damit es das gleiche Gewicht ist. Nachdem sie fertig gekocht sind füllst du den einen Beutel heiß in ein Glas und verschließt es mit einem Deckel. Den anderen Beutel füllst du auch heiß in ein anderes Glas und verschließt es ebenfalls. Danach klebst du jeweils ein Blanko-Etikett auf die Gläser und beschriftest sie handschriftlich. Einmal schreibst du das Wort „Liebe“ auf das eine Glas und „Hass“ auf das andere Glas. Es ist wichtig, dass du versuchst auch die Emotion von jeweils „Liebe“ oder „Hass“ auszudrücken. Du kannst das eine Glas voller Hingabe liebkosen und das andere Glas voller Abneigung anbrüllen und übel erniedrigen. Dann stellst du die beiden Gläser an eine Stelle, an der du ab und an vorbei kommst. Wenn du daran vorbei kommst, widerhole die Liebkosung und den Ausdruck von Hass den jeweiligen Gläsern gegenüber. Nach einigen Tagen kannst du bereits die Veränderung in den Gläsern erkennen. Den Unterschied wirst du mit bloßem Auge erkennen können. Wenn du anderen Personen das Etikett nicht zeigst und sie danach fragst, welches Glas du entweder mit „Liebe“ oder mit „Hass“ beschriftet hattest, man wird es dir sagen können, weil es jeder sehen, oder auch spüren kann.

 

Drittes Phänomen: Die Erfahrung aus dem „Zweiten Phänomen“ führt dich zum „Dritten“. Du kannst nun ein Glas mit gekochtem Reis an deinem Arbeitsplatz aufstellen. In diesem Fall solltest du das Glas nicht beschriften und versuchen keine deiner Emotionen hinein zu informieren. Dann beachte das Glas einfach nicht mehr. Nach vielleicht drei Wochen kannst du an dem Glas ablesen, wie im „Zweiten Phänomen“ dargestellt, welche Informationen im Raum herum schwirrten, während das Glas da stand. Wenn sie sich als „Hass“ herausstellen, kannst du mit absoluter Gewissheit davon ausgehen, dass diese Informationen auch an dir und an allen anderen Menschen nicht spurlos vorbei gehen. Man neigt dazu krank zu sein. Man entwickelt die typischen Bürokrankheiten, wie Burnout, Depression, bis hin zu unterschiedlichsten Krebsformen.

Viertes Phänomen: Nachdem du nun aus dem „Dritten Phänomen“ lernen konntest, dass es Informationen sind, die dich und deine Kollegen/innen krank machen können, kannst du nun davon ausgehen, dass man die Situation auch ins Positive umkehren kann. Jeder Mitarbeiter sollte sich jetzt über die Tatsache im Klaren sein, dass jeder selbst dazu beiträgt, ob der Krankenstand im Kollegenkreis höher oder niedriger ist.

Fünftes Phänomen: Informationen sind also auch die menschlichen Emotionen, seine Absichten und das Bewusstsein darüber, dass diese Informationen über den Erfolg des Unternehmens von entscheidender Bedeutung sind. Kein Unternehmen kommt ohne gut funktionierende Mitarbeiter aus. Du erkennst nun, dass die Mitarbeiter in einer positiven Informationslage besser funktionieren.

Sechstes Phänomen: Informationen sind alles haben wir oben erkannt. Nicht nur die Informationen die uns als Text oder als gehörte Worte erreichen, beeinflussen uns. Auch die Emotionen der Mitarbeiter. Diese können über die Beleuchtung, also über die Qualität des Lichtes, über die Psychologie der Farben, über die Wirkung von Musik und nicht zuletzt über positiv wirkende Rituale entscheidend beeinflussen werden. Wenn du nun ein Glas mit gekochtem Reis im Büro aufstellst, wirst du das die Schwingung der Liebe ablesen können.

Informationen sind also viel mehr, als es der menschliche Geist fassen kann. Jeder Versuch dieses Geschehen wissenschaftlich zu erklären scheitert unweigerlich. Weil jeder Wissenschaftler auch Emotionen hat. Und auch die Emotion des Zweifels setzt eine Information frei.

Dadurch lernen wir, dass unser Bewusstsein genau die Informationen erzeugt, die Menschen gesund sein lässt oder eben nicht. Bestimmte Menschen können ihr Bewusstsein steuern. Manche können auch über ihr Bewusstsein kommunizieren, obwohl nicht am selben Ort. Jeder kennt die Geschichten, in denen eineiige Zwillinge immer alles voneinander wissen, obwohl nicht am selben Ort. Oder die Geschichten, die Liebespaare erzählen, dass sie es spüren können, wenn es dem anderen nicht gut geht. Dieses Phänomen ist heute vielfach wissenschaftlich nachgewiesen worden. Es gibt da sicher ein noch tief verborgenes Wissen, das wir unbedingt heben müssen.

Deshalb dürfen wir davon ausgehen, dass eher nicht der technische Fortschritt die Menschheit in die nächste Stufe seiner Evolution heben wird, sondern der bewusste Umgang mit Informationen.

Die kommende Zeit wird davon geprägt sein, dass die Wissenschaft, so wie wir sie heute kennen, völlig ausgedient haben wird.

Jegliche Information, also das Wissen an und für sich. Es schwirrt ständig in uns und um uns herum. Wir müssen unser Bewusstsein nur auf Empfang stellen. Dann erhalten wir das Jahrmilliarden alte Wissen frei Haus geliefert.

Es liegt an uns selbst, wie wir mit uns selbst umgehen, ob wir uns begrenzen in einem Glauben, von einer Welt. Also in einer Illusion, oder Lüge von der Welt, wie sie nicht ist. Oder wir öffnen uns und unser Herz für die Informationen, die immer da waren, immer da sind und immer da sein werden.

Das bringt uns zum Siebenten Phänomen. Menschen erhalten all die oben genannten Informationen und können sie nicht nutzen, weil sie ihren Empfänger nicht ausgerichtet haben, sondern falsch ausgerichtet programmiert bekommen haben und dies nicht korrigieren können oder wollen.

Alles, was wir in unserem Umfeld zu sehen bekommen, ob es politische Umstände sind, Ungerechtigkeiten, oder gesellschaftliche Diskussionen existieren, weil Menschen sie erzeugen. Sie befinden sich in einer Formation gegen sich selbst. Sie lassen sich Zaubertricks und Täuschungen vorführen, die sie dann selbst als die Wahrheit erklären.

https://youtu.be/ukV1YQsPn3U

Das bedeutet, die Menschen führen einen Informationskrieg gegen ihr wahres Sein, wissen davon aber nichts.

Da die Menschen kaum in sich selbst die Ursache für Konflikte suchen, müssen sie die Konfrontation bei anderen Menschen finden. So formieren sich politische Strömungen, nach der Farbenlehre,

Der Begriff von „Teile und Herrsche“ und dem gesteuerten Schema von „Links und Rechts“ sollte inzwischen jedem Bürger geläufig sein. Es ist völlig naiv und von kindlichem Gemüt, zu glauben, eine Nation sei dann eine Demokratie, wenn sie über genehmigte politische Parteien verfüge. Genehmigt kommt von genehm, also angenehm. Die unangenehme also unerwünschte politische Ansicht wird aus der genehmigten Ideologie ausgegrenzt. Kapitalismus und Demokratie sind somit nicht miteinander vereinbar.

Information, als Werbebotschaft, bringt eine ganze Bevölkerungsgruppe in Formation, zu eben der beworbenen Marke. Bestes Beispiel ist die Fußball-WM. Bekannte Marken sind über die Zeit der WM immer im Blick von mehreren Millionen Zusehern. Ohne es zu wollen pflanzt sich die Information über die Marke, in Form des Logos in den Köpfen ein. Die Zuseher werden über die positiven Emotionen des Events in Formation gebracht. Sie identifizieren sich dadurch weniger mit ihrem Selbst, wer sie sind, vielmehr als Teil einer identifizierten und in Formation gebrachten Gemeinschaft. Das Ziel der Marken-Konzerne ist es nicht den Zusehern ein schönes Event zu liefern, sondern sie in eine Identifikation zu manipulieren.

Sie sollen ihre Herkunft vergessen und verleugnen. Jetzt gehören sie dem Konzern. Um immer wieder in die positive Emotion des Events eintauchen zu können streifen sich die Menschen nun die ihnen geläufige Marken-Identifikation über. Sie investieren in Kleidung und Merchandising der Marke. Das ist der Politik ganz recht, denn die in Formation gebrachte Bevölkerung lässt sich so leichter lenken und leichter täuschen.

Die Identifikation über sich selbst, über den eigenen Ursprung, über die Nation, die Region, die Hautfarbe, die Sprache, die eigene Kultur, Rituale und eingeschliffene Eigenarten, sind jeweils alles Prägungen, die durch Informationen hervorgerufen wurden. Sie bringen die Menschen in Formation gegen diejenigen, die diese Prägung nicht erfahren haben oder andere Prägungen erfahren haben. Sie grenzen sich ab. Seit Jahrtausenden war dieses Verhalten ein wirksamer natürlicher Selbstschutz dafür, die Sippe vor kultureller Vermischung zu schützen. Denn dann hebt sich die Gleichschaltung, also die Formation der Sippe auf und der Selbstschutz geht verloren.

Die globalisierte Gesellschaft braucht diese Identifikation nicht mehr, hört man oft von Politologen und Weltenlenkern. Das stimmt nur für diejenigen, denen diese Identifikationen im Wege stehen. Das größte Interesse von weltweiten gleichgeschalteten Identifikationen haben multinationale Konzerne. Bei ihnen klingeln die Kassen, wenn sich die Menschen nicht mehr über ihre Familie, Gemeinde, Region, Sprache, Kultur oder Nation identifizieren, sondern sich über Konzern-Marken in Formation bringen lassen.

Die nationale Identifikation wird lediglich dafür benötigt um Besitzansprüche festzuschreiben, wem die eine oder andere Nation gehört. Das kann man leicht daran ablesen, wer sich in dieser Nation, an den zentralen Plätzen der Macht in Formation gebracht hat. Also an den Plätzen, an denen jeder Mensch sehen können soll, wer hier das Sagen hat, wer über die Informationen bestimmt, die die Menschen der Nation in Formation bringen sollen. Sie stellen an den zentralen Plätzen ihre Totems auf. Das sind ihre Symbole, an denen man sie erkennen kann. Sie setzen Informationen, also ihre Ideologien in allen Medien so ein, dass die Menschen der Nation keine andere Wahl haben, als sich in diese Formation bringen zu lassen. Sie Formatieren jede Norm, jedes Gesetz zu ihren Gunsten. Das geht bis dahin, dass das Volk die Aufstellung von Armeen billigt, sich selbst dafür opfert, um den Status der Macht, also den Besitzstand derjenigen zu verteidigen, die die Nation in Formation gebracht haben, also für ihre Interessen und Zwecke manipuliert haben. Territoriale Integrität ist nur ein Instrument, um den Besitzanspruch der besitzenden Klasse einer Nation festzuschreiben.

Informationen, als Wert und Ware, bringen eine völlig neue und bisher unbekannte Dimension ins Spiel. Je mehr Informationen eine Zentralmacht über die Menschen hat, desto mehr wird sie in die Macht-Position versetzt die Menschen erfolgreich in eine gewünschte Formation zu bringen. Das bedeutet, es entsteht eine merkwürdige Gemengelage, aus einem politischen Diktat, in welcher Formation sich der Mensch bringen lassen soll und der Bedürfnisbefriedigung im Konsum, über die Identifikation das Markenbewusstseins. Medien reden den Menschen ständig ein nicht zu genügen. Es werden also Informationen unter die Menschen gebracht, die immer neue Trends auslösen sollen. Seltsam daran ist nur, dass die Industrie immer die passenden Produkte parat hat, diese in Formation gebrachten Wünsche und Bedürfnisse befriedigen zu können. So werden die Menschen ständig im Unfrieden mit sich selbst in Formation gebracht.

Inzwischen ist man dazu in der Lage das Wetter dahingehend zu informieren, dass es gezielt in Formation gebracht wird. Das bedeutet, es gibt Mittel und Methoden das Wetter zu lenken und zu beeinflussen. Das öffnet denjenigen, die über den entsprechenden Einfluss verfügen, Tür und Tor, das Wetter für ihre Interessen und Zwecke zu manipulieren. Versicherungen, Aktionäre, Ratingagenturen, Investoren wissen es längst sehr zu schätzen, dass man das Wetter lange vorhersagen kann. Wenn man den Schaden vorher bestimmen könnte, könnte man den Ertrag bei den entsprechenden Finanzprodukten kontrolliert steigern. So ist es auch zu verstehen, dass sich die Information über die Erderwärmung, verursacht durch CO², so hartnäckig hält. Sie bringt die Menschen in Formation, entsprechende Vorkehrungen gegen die beschriebene Bedrohung vorzunehmen. Die Menschen investieren in die Krisenvorsorge.

Aber auch die Natur selbst entsteht und lebt durch Informationen. Das Sonnenlicht, das Weltraumwetter, die Erde selbst und alle Himmelskörper, auch der Mond, erzeugen Informationen in Form von Frequenzwellen. Diese Frequenzen informieren unsere DNA permanent auf eine natürliche Weise. Ohne diese Formatierung können wir nicht leben. Experimente mit Astronauten haben gezeigt, dass sie ohne die Eigenfrequenz der Erde nicht lange im Weltraum überleben können. Erst nachdem man es geschafft hatte diese Frequenz (Schumannfrequenz) nachzuahmen, ist der längere Aufenthalt im All möglich.

Wir sind durch diese Formatierung in unserer Natur. Alle davon abweichenden und künstlich erzeugten Frequenzen entsprechen nicht unserer Natur und können uns deshalb schaden. Wir können also unterscheiden zwischen natürlich erzeugten und unnatürlich erzeugten Informationen.

Auf diese einfache Art der Unterscheidung heruntergebrochen können wir die Informationen unterscheiden, die uns schaden können, die uns verändern und manipulieren wollen und die zu uns Menschen gehören.

Auch der Mensch hat eine individuelle Eigenfrequenz, diese Individualität drückt sich über die unterschiedlichen Stimmen und Stimmlagen aus. So kann die Stimme als die individuell persönliche Heilfrequenz betrachtet werden. Wenn du das nächste Mal nicht ganz in deiner Kraft bist, versuche es mal mit deiner Stimme. Das kann brummen, summen, singen oder lautes atmen sein. Es hilft auf jeden Fall.

Es ist ohne Frage für jeden Menschen eine Herausforderung, sich aus diesem Strudel von völlig unnötigen, also völlig überflüssigen Informationen abzukoppeln. Es ist aber dennoch möglich. Erst danach bist du wirklich frei. Wenn dich kein Markenprodukt, keine politische Ideologie, keine Sachzwänge, keine sogenannten Gesetze mehr in Formation bringen können, dann bist du wirklich frei.

Betrachte die Natur, wie sie wirklich ist. Sie braucht keine Nationen, keine künstlich konstruierten Gesetze. Sie ist einfach da und beschenkt uns reich und kostenlos mit allem, was wir zum Leben brauchen. Das tat sie über viele Milliarden Jahre und sie wird es weiterhin tun.

Diese Natur existiert auch in dir. Sobald du deine eigene Natur entdeckt hast, wirst du dich nicht mehr im Außen informieren oder orientieren müssen, sondern nur noch in dir und keine Informationsquelle kann dich mehr aus deiner Mitte heraus informieren.

Das führt mich zum nächsten Thema und zwar zur „Ich–bin–Identifikation“, aber das ist eine andere Geschichte.

Bild-Quelle: pixabay.com

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